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Schmiedemuseum und Hammerwerk Haslinger in Arbesbach

In der Schmiede beim Hammerwerk am Kamp bei Arbesbach

Kinder und Eltern bestaunen ein voll funktionstüchtiges Hammerwerk in Arbesbach

Am Oberlauf des Großen Kamp finden Familien ein zu einem Museum umgestaltetes Hammerwerk. Im Schmiedemuseum in Arbesbach wird den Kindern anschaulich vorgeführt, wie durch Wasserkraft ein großer Schmiedehammer bewegt wird. Vom Schleifstein über die Bohrmaschine und den Schmiedehammer ist die Schmiede komplett funktionstüchtig.

Alle wichtigen Informationen zur Hammerschmiede Haslinger im westlichen Waldviertel

  • Der "Kamper Hammer" wurde bereits 1802 am Ufer des Großen Kamp gegründet. Mittlerweile ist die Mühle im Besitz der Gemeinde Arbesbach und ist nach der Revitalisierung für Kinder und Erwachsene öffentlich zugänglich.
  • Das Hammerwerk wird von insgesamt drei Wasserrädern angetrieben.
    • Das größte Wasserrad hat einen Durchmesser von imposanten 3,40m und bewegt den Hammer.
    • Die beiden kleineren Wasserräder bedienen den Schleifstein und die Bohrmaschine,
  • Die unterläufigen Wasserräder bewegen über Holzachsen, Zahnräder und Riemen die riesigen Maschinen. Der Schmiedehammer in Bewegung - angetrieben durch Wasser aus dem Waldviertel - ist wirklich eine imposante technische Einrichtung.
  • Kinder bewundern den Schmied beim Bedienen des mächtigen Hammers und beim Bearbeiten seiner Werkstücke. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts boten solche Schmiedehämmer eine große Arbeitserleichterung für den ansässigen Schmied.
  • Im ganzen Schmiedemuseum sind alle Werkzeuge noch voll einsatzfähig. Ein Schmied könnte hier jederzeit seine Arbeit aufnehmen.
  • Direkt über dem Hammerwerk bestaunen die Familien ein schön zusammengestelltes Museum. Hier erfahren Kinder viel über die Handwerkskunst früherer Generationen.

WOW - dieser Hammer macht wirklich eine Menge Krach! Aber nicht nur der Schmiedehammer - ich glaube ich habe noch nie so viele Hämmer auf einem Fleck gesehen - nicht mal im Baumarkt. Wenn der Stahl noch richtig heiß ist, kann man mit jedem Hammerschlag beobachten, wie das Werkstück immer breiter und flacher wird. Bald erkennt man, was der Schmid herstellen will.

Zur Geschichte des Kamper Hammers bei Arbesbach im Überblick

  • Hammerrecht im 17 Jahrhundert vergeben
  • ab 1802 offizielle Gründung
  • bis 1924 im Besitz von Familie Pölzl (zuletzt Josef Pölzl)
  • 1929 Kauf von Ludwig Haslinger
  • bis 1992 im Besitz von Familie Haslinger - Obergeschoß wird zum Wohnraum
  • ab 1992: Im Besitz der Gemeinde Arbesbach

 



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E-mail an die Redaktion: zuletzt aktualisiert am 17.05.2018
von Thomas Böhm

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3925 Arbesbach
Kamp 19



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