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Stadtmuseum Schladming

Stadtmuseum Schladming

Das weitgehend unverfälscht erhaltene Holzhaus des bairisch-salzburgisch-tirolischen Stils in Schladming beherbergt seit 1989 das Stadtmuseum

Das Stadtmuseum in Schladming präsentiert im ehemaligen „Bruderladenhaus“ aus dem Jahre 1661 ein Stück Regionalgeschichte. Der Museumsbesuch gibt den Familien einen umfassenden Einblick in die historische Stadtgeschichte der alten Bergbaustadt.

Wissenswertes zum Stadtmuseum Schladming

  • Über das historische Gebäude sollten die Familien wissen, dass das Bruderhaus einst als Akutkrankenhaus, Altenheim, Pflegeheim sowie auch als Versorgungseinrichtung für Witwen und Waisen dienste.
  • Das Stadtmuseum Schladming lädt in der Gegenwart die Kinder dazu ein, sich mit der bewegten Stadt-, Regional- und Bergbaugeschichte zu befassen.
  • Einen Präsentationsschwerpunkt bildet der reiche Bergbau in den Schladminger Tauern. Im Baudenkmal aus dem 17. Jahrhundert wird versucht, mit anschaulichen Materialien zur bergmännischen Arbeits- und Erlebniswelt dieses wichtige Kapitel der Schladminger Sozial- und Wirtschaftsgeschichte darzustellen.
  • Das Stadtmuseum in Schladming zeigt zahlreiche Fundstücken, darunter geologische und  mineralogische Exponate, historische Arbeitsgeräte sowie Transportfahrzeuge und -behelfe.
  • Aber auch Handwerk, Tradition und Brauchtum spiel(t)en in Schladming eine wichtige Rolle. Das alte Handwerk ist im Stadtmuseum mit einer Zunfttruhe der Schladminger Fleischer aus dem 18. Jahrhundert sowie durch eine vollständig eingerichtete Schuhmacherwerkstatt vertreten.
  • Einer der Bräuche, die im Stadtmuseum Schladming Erwähnung finden, ist das „Jungfernaufwecken". Noch heute ziehen in der Nacht zum Fronleichnamsfest zwei Klarinettisten und ein Trommler der Stadtkapelle durch die Stadt und spielen - wie es die Tradition seit 200 Jahren verlangt - junge Mädchen musikalisch aus den Betten. Aber auch das Faschingstreiben und das Vereinsleben werden im Museum behandelt.
  • Ein weiterer historischer Schatz ist das originale Baumodell für die heutige Turmzwiebel der katholischen Pfarrkirche.
  • In den Sommermonaten können die Familien im Freigelände sowohl einen liebevoll angelegten Bauerngarten als auch alte Arbeitsgeräte aus dem bäuerlichen Alltag bestaunen.

Im 18. und 19. Jahrhundert wird der Schladminger Bergbau von den bereits vorhanden gewesenen, aber nicht beherrschten Metallen Nickel und Kobalt geprägt. Mir war gar nicht bekannt, dass in Schladming der Bergbau eine so tragende Rolle gspielt hat. Ab dem 20. Jahrhundert gewann dann der Tourismus zunehmend an Bedeutung.

Führungsangebot im Stadtmuseum Schladming

  • Museumsführung jeden Donnerstag, 15 Uhr
  • Preis für Eintritt u. Führung: 6,- € / Person
  • Gruppen ab 10 Personen auch außerhalb der Öffnungszeiten
  • Anmeldung bei
    • Herrn Gerhard Fererberger
    • Telefon: +43 (0) 676 6168768


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E-mail an die Redaktion: zuletzt aktualisiert am 04.08.2017
von Diana Koller

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8970 Schladming
Talbachgasse 110



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