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Die Hochkarhöhle in Göstling

Besucher in der Hochkarhöhle

Tief im Berg erkunden Familien am Hochkar die bizarren Gebilde einer Höhle aus der Eiszeit

Die große Höhle unter dem Hochkar mit ihren schönen mächtigen Hallen lockt neugierige Familien in den Berg. Bei der 90-minütigen Führung erforschen die Kinder die großen Hallen und beeindruckende Tropfsteinformationen in der mehr als 600 Meter langen Hochkarhöhle in Göstling.

Wichtige Informationen zur Hochkarhöhle bei Göstling

  • Nach etwa zehn Gehminuten ab der Talstation finden Familien den Stolleneingang auf 1.250 m Seehöhe. Der ursprüngliche Eingang nahe der 3. Liftstütze der Hochkarbahn musste wegen Absturzgefahr mit Eisenstangen gesichert werden.
  • Ein künstlich angelegter Stollen bringt Kinder und Eltern in die beeindruckende Großhöhle mit einer Gesamtlänge von mehr als 600 Metern.
  • Teile der bis zu 300.000 Jahre alten Höhle sind vor 15.000 Jahren eingestürzt. Kleine und große Besucher wandern auf den Resten der eingestürzten Abschnitten der Decke der Hochkarhöhle.
  • Bei der Begehung der Hochkarhöhle erkunden die Besucher der Höhlenwelt zahlreiche große Hallen.
    • Die Pfingsthalle wurde Pfingsten 1965 entdeckt und imponiert Familien mit ihren enormen Ausmaßen. Sie ist 35 m lang, 20 m hoch und 15 m breit. Wenn sich die Kinderaugen vollkommen an die Dunkelheit gewöhnt haben, erkennen sie die Mächtigkeit der Höhle. Die großartigen Reste der eingestürzten Tropfsteinhöhle können aus Sicherheitsgründen leider nicht besichtigt werden.
    • Nach der Galerie mit großen Kalksteinkristallen an den Wänden erreichen Familien die nur unwesentlich kleinere Schichthalle. Die Schichthalle beeindruckt mit der glatten Höhlendecke. Auf den Versturzblöcken am Höhlenboden wandern die Besucher wie über Brücken weiter in die Höhle.
    • Am Ende der Fürhung erreichen die neugierigen Entdecker die rötlich gefärbe und etwa einen Meter hohe Orgel. Die Orgel ist die einzige Tropfsteinfigur der Hochkarhöhle, die noch vollständig erhalten geblieben ist.
    • Der große Dom mit 70 Metern Höhe und einer Ausdehnung von 45 x 25 Metern bleibt den Besuchern aufgrund des schwierigen Weges vorenthalten. Dort wo das Tageslicht in den riesigen Dom einfällt wurde die Höhle 1923 erstmals endeckt. Auch der Seeschacht mit einem 55 m tiefen unterirdischen See bleibt Höhlenforschern vorbehalten.
  • Das Bundesdenkmalamt hat die Hochkarhöhle wegen seiner einmaligen naturwissenschafltichen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt. Damit können auch in Zukunft viele Familien dieses einmalige Höhlenerlebnis am in Göstling erkunden.

Ich finde Höhlen generell imposant. Diese riesigen Hallen im Dachsteinkalk unter dem Hochkar sollte man sich unbedingt ansehen. Wenn ich mich mal traue, dann möchte ich mit Höhlenforschern tiefer in den Berg eindringen und mir auch den großen Dom und den Seeschacht ansehen. Ich denke Willi wäre auch dabei!

Was ist zu beachten, um die Hochkarhöhle zu erkunden?

  • Das Befahren der Hochkar-Alpenstraße ist MAUTFREI
  • Führungen nach Terminvereinbarung ab 6 Personen
  • Anmeldungen via Telefon: +43 (0) 7484 7214
  • Die Göstlinger Wanderkarte: Bei der Talstation (3 Euro)

 



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E-mail an die Redaktion: zuletzt aktualisiert am 22.06.2017
von Thomas Böhm

Wo findest du diesen Tipp?


3345 Göstling an der Ybbs
Lassing 48



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