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Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf

Bauernhaus im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf

Das Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf lässt längst vergangene bäuerliche Familien-Wohn- und Arbeitssituationen wieder auferstehen

In einem Dorf wie anno dazumal flanieren Familien mit Kindern im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf. Burgenländische Wohn- und Wirtschaftsgebäude vom ausgehenden 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden am ursprünglichen Standort ab- und hier wieder aufgebaut bzw. nachgebaut.

Wissenswertes für Familien im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf

  • Der Rundgang durch das große Museumsgelände bringt Eltern und Kinder vorbei an Schmiede, Taubenschlag und Schweinestall. Kreuzstadel und Tschardake sind genauso zu besichtigen wie ein Bauernhaus und ein Schüttboden. Bienenhaus, Radbrunnen und Kellerstöckl sowie Presshaus und Weinkeller beeindrucken Groß und Klein.
  • Die Familien erfahren, dass es früher in jedem Ort eine Schmiede gab. Schließlich mussten ja Pferde und Ochsen beschlagen werden.
  • Im Bauernhaus staunen viele Kinder, dass die Stube früher der einzig beheizbare Raum des Hauses war. Auch was es mit einer Rauchküche auf sich hat, wird hier anschaulich erläutert.
  • Im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf ist auch eine Darre zu besichtigen. Was aber ist eine Darre? Nun, hier wurde Obst gedörrt, manchmal auch Kräuter und Gemüse getrocknet.
  • Ein Kitting aus Oberwart aus dem Jahr 1820 stellt die Familien gleich vor das nächste Rätsel. Was ist ein Kitting? Es ist ein für das Südburgenland typischer Speicherbau mit lose aufgesetztem Strohdach. Lose deshalb, damit es bei Brandgefahr abgeworfen werden konnte.
  • Die Familien schauen sich den Radbrunnen an und merken ganz schnell: Der hat nichts mit Fahrrädern zu tun. Das große hölzerne Rad am Brunnen diente als Antrieb, um Wasser aus dem Brunnenschacht heraufzuholen.
  • Lustig finden viele Kinder, dass man früher mit dem Läuten des Glockenturms den Hagel vertreiben wollte. Aber der Glockenturm diente natürlich auch, um vor Gefahr zu warnen.
  • Ein Arkadenheuriger im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf macht den Ausflug auch zu einem kulinarischen Erlebnis. Während die Eltern den Uhudler verkosten, trinken Kinder naturbelassene Fruchtsäfte aus regionaler Produktion.

Das bäuerliche Leben hat mich schon immer interessiert. Im Freilichtmuseum kriegt man eine gute Vorstellung davon, wie es früher ausgesehen hat in den Dörfern des Südburgenlands. Auch den Kindern wird in dem Museum sicher nicht fad.

Führungen im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf

  • Bei Führungen werden jede Menge Geheimnisse rund um Kitting, Darre & Co sowie die bäuerliche Lebensweise gelüftet.
  • Für Schulen werden eigene Schulführungen im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf angeboten.


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E-mail an die Redaktion: zuletzt aktualisiert am 11.05.2017
von Silvia Kobsik

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7431 Bad Tatzmannsdorf
Josef Hölzel-Allee



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