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Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf Unterrabnitz

Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf

Das Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf Unterrabnitz vermittelt den Familien das historische Leben der Burgenländer – zwischen 700 und 1000 nach Christus

Das Frühmittelalterdorf Unterrabnitz ist als Freilichtmuseum im Jahre 2003 errichtet worden. Die Familien begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit und lernen dabei das Leben des Frühmittelalters kennen.

Wissenswertes zum Frühmittelalterdorf Unterrabnitz

  • Der Verein Frühmittelalterdorf Unterrabnitz rekonstruierte - in Zusammenarbeit mit der Universität Wien - experimental-archäologisch Teile eines Dorfes aus der Zeit zwischen 500 und 1000 nach Christus.
  • Die Anlage des Freilichtmuseums besteht aus Gebäuden, die originalgetreu nach Erkenntnissen österreichischer Ausgrabungen nachgebaut wurden. Zurzeit können die Familien einer Gruppe von fünf Wohn- bzw. Handwerksgebäuden bewundern, ebenso einen Keramikbrennofen, einen Backofen und eine Schmiedehütte.
  • Das 2,8 x 2,5 m große Grubenhaus 1 ist das älteste Gebäude. Die Konstruktion wurde in Holzbauweise errichtet, das Dach mit Schilf gedeckt und die Wände sind eine Kombination aus Flechtwerk mit Lehmbewurf. Es stammt ursprünglich aus dem Kamptal.
  • Das Grubenhaus 2 wurde in ähnlicher Bauweise errichtet, es stammt ebenfalls aus Niederösterreich, in diesem Fall aus Mannersdorf an der March. Die Besonderheit am Grubenhaus 3 ist, dass das Haus mit einem Lehmkuppelofen von außen beheizbar ist.
  • Von der Grundfläche etwas größer ausgelegt ist der Pfostenbau im Frühmittelalterdorf Unterrabnitz, bei dem die tragende Konstruktion aus Einzelpfosten besteht. Das Walmdach verfügt ebenso über eine Schilfbedeckung.
  • Beim 5 x 6 m großen Blockhaus wiederum wurden die Wände mit Lehm abgedichtet. Hierbei handelt es sich, wie auch bei der Schmiedeesse, um einen archäologischen Konstruktionsvorschlag.
  • Bei Veranstaltungen im Frühmittelalterdorf Unterrabnitz geht es in den Öfen richtig heiß her: Dabei wird das Feuer im Backofen entzündet und sogar Fladenbrot im Lehmkuppelofen gebacken. Hier erfahren die Kinder etwa, dass im Frühmittelalter der Backofen der ganzen Dorfgemeinschaft zur Verfügung stand.
  • Ebenfalls wichtig für die Menschen dieser Zeit war der Keramikbrennofen. Bei dem Exponat handelt es sich um einen liegenden Zweikammerofen aus der Slowakei.
  • Sehenswert ist auch die 300 m lange Umzäunung, die aus 1.500 Holzpfählen besteht.

Die Idee, in Unterrabnitz ein Freilichtmuseum zu gründen, entstand im Jahr 2002 mit der Entdeckung einiger archäologischer Funde. Durch die Zusammenarbeit mit der Universität Wien wurde gewährleistet, dass die Errichtung des Dorfes der historischen Realität des Frühmittelalters entspricht.

Veranstaltungen für Familien im Frühmittelalterdorf

  • Tag der offenen Tür
  • Saisoneröffnungsfest
  • Lange Nacht der Museen
  • Sonnwendfeier
  • Führungen: Anmeldung im Gemeindeamt +43 (0) 2616 8877


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    E-mail an die Redaktion: zuletzt aktualisiert am 06.10.2017
    von Diana Koller

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    7371 Unterrabnitz-Schwendgraben
    Hauptstraße 54



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